Die Frage ob man Dienstleistung auslagert (Outsourcing) und Dienstleistungen einkauft (Sourcing) stellt sich für die meisten Unternehmen heute nicht mehr. Die wenigsten Unternehmen sind heute noch in der Lage alle Dienstleistung selber intern zu erbringen.
Mit dem Einkaufen von Dienstleistungen, erspart man sich deren den Aufbau, Betrieb, Unterhalt, etc. Anstatt Investitionen zu tätigen, muss nur für den Konsum, eventuell sogar noch verbrauchsabhängig, bezahlt werden.
Tönt einfach? Ist es aber nicht!
Ihre Verantwortung gegenüber Ihren Kunden bleibt bestehen. Mit dem Einbeziehen von externen Dienstleistern bleiben Sie weiterhin in der Verantwortung und es werden neue Abhängigkeiten und Risiken geschaffen.
Risiken verschwinden nicht einfach, sondern ändern ihre Form. Risiken kann man auslagern aber die Gesamtverantwortung für die Leistungserbringung bleibt bei Ihnen.
Erwarten Sie keine Senkung der Kosten. Die Erbringung der Dienstleistung durch den externen Dienstleister kann aufgrund der Nutzung von Synergien und der Skalierbarkeit zu tieferen Kosten führen. Diese müssen aber den neu entstehenden Kosten für das interne Managen der externen Dienstleistung gegenübergestellt werden. Es können nicht zu unterschätzende Zusatzkosten für sogenannte Sourcing Management entstehen.
Sie brauchen die richtigen Dienstleister für Ihre Dienstleistungen, gute Verträge, die Leistungserbringung (Qualität und Quantität) des Dienstleisters muss entsprechend des Vertrages überwacht werden, der Markt und die Anbieter müssen im Auge gehalten werden. Viele Anbieter folgen dem Markt und betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Dienstleistungen, welche in Zukunft keinen Gewinn versprechen werden angepasst oder abgeschaltet.
Als Unternehmen sind Sie von der Leistungserbringung der externen Dienstleister abhängig. Liefern diese nicht entsprechend den Vorgaben, muss ein Plan B (BCM) bestehen, damit Ihr Unternehmen weiterhin "liefern" kann.